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Florenz
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Der Fluß Arno und Florenz

Zwischen den Mauern und inmitten der Häuser wird der Fluß in seiner Eigenschaft als solcher aufgenommen, als erfrischende und bedrohliche Kraft, mit der es nicht erlaubt ist, Schwächen zu zeigen... wird er vom Mauerwerk eingefangen und auf seinem Lauf dem Herzen der Stadt zu in ihrem steinigen Graben eingeschlossen...
Und doch ist er nicht gekränkt, im Gegenteil, er ist geehrt von diesem wachsamen und borstigen Wesen, das die Stadt ihm gegenüber annimmt, und ihn eben damit in seiner Würde als Fluß achtet.
Und es kann sein, dass die Stadt mißtrauisch ist und der Fluß leidet aufgrund der Schlingen und Fesseln, die ihm auferlegt werden, aber zu normalen Zeiten löst dies alles sich in der schlichten Sublimierung jener Beziehung auf, die letztendlich die elementare Beziehung zwischen dem Stein und dem Wasser ist.
Zwischen den Ufern und unter den Brücken des Arno zeichnet sich die Gegensätzlichkeit, aber auch das Zusammenleben der beiden grundlegenden Bestandteile von Florenz ab.
Im Licht dieses Spiegels ist auch sein Rahmen reflektiert.
Der am Fluß liegende Teil der Stadt glitzert in seinen vibrierenden Kräuseln und fällt wieder auseinander, wird von der Strömung geglättet und aufgelöst...
Die Stadt, die Zeichen, die Wappen ihrer Geschichte sind also nur eine Wunde, die das Wasser, das heißt die Natur bereinigt? |
(Mario Luzi - Trame - Rizzoli 1982)
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FERIENHÄUSER
GUICCIARDINI FIRENZE
Lungarno delle Grazie, Florenz, Italien
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